Neurostimulation zur Verbesserung der Neuroplastizität nach Hirnschlag

 
 
 

Ein Hirnschlag führt zu einer Funktionsstörung oder sogar einem Funktionsausfall der betroffenen Hirnregionen. Häufige Folgen sind Lähmungen, Störungen der Feinmotorik, Sprachstörungen oder Wahrnehmungsstörungen, vor allem der linken Raumhälfte.

Die wichtigste Behandlungsmethode ist nach wie vor die neurologische Rehabilitation. Mithilfe von gezieltem Training, sensorischer Stimulation und gegebenenfalls dem Einsatz von Hilfsmitteln werden die jeweiligen Fähigkeiten trainiert, um die Selbstständigkeit der Betroffenen zu fördern.

Mithilfe der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) kann das Gehirn direkt stimuliert werden, wodurch sich die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, neue Verknüpfungen zwischen Nervenzellen zu bilden, verbessert. Anlässlich eines Trainingskurses hatten Dr. Ort und Dr. Fischer die Gelegenheit, ihr Wissen zu diesem Thema zu vertiefen und neue Konzepte kennenzulernen.